Sarah C. Frerich
In der Regel sind meine Fotos digital fotografiert worden. Ich benutze verschiedene Kameras aus der Serie Canon EOS, anfangs noch die sehr gute 400D mit Kleinformatsensor.
Irgendwann kam aber der Augenblick, in dem ich realisierte, dass Kleinformat auf Dauer einfach zu klein ist. Wenn man die Kameratechnik beherrscht und darüber hinaus einen Blick für gute Motive hat und das "Hobby" mehr als nur nette Freizeitunterhaltung ist, sondern vielmehr eine Leidenschaft- dann drehen sich die Gedanken immer und immer wieder um die vielen interessanten Möglichkeiten einer Kamera mit größerem Sensor.
Und in diesem Punkt sind Gefühl und Verstand sich einig: Künstlerische Entfaltung bzw. die Entfaltung des vorhandenen Potentials im Bereich der Fotografie muß durch das am besten geeignete Equipment unterstützt werden.
As time goes by...
Vielleicht fragt sich mancher, warum ich auf dieser Website gemalte Bilder und Fotos präsentiere. Oder wie ich dazu gekommen bin, zu malen und zu fotografieren....
Malen und fotografieren kann geradezu süchtig machen! Nicht jeder hat den gedanklichen Zugang zu diesen Betätigungen, nicht jeder interessiert sich für Kunst.
Ich aber bin tendenziell ein eher visueller Mensch und den unterschiedlichsten Emotionen, die mir auf meinem Lebensweg begegnen oder widerfahren, möchte ich von daher gerne ein Gesicht geben- sie festhalten, Fußnoten setzen...
Diese Eigenschaft teile ich offenbar mit meinem Großvater (der leider noch vor meiner Geburt gestorben ist), der mit seiner Leica (Abkürzung für "Leitzsche Camera") ganz erstaunliche Fotografien erschaffen hatte.
Die Leica ist ein ganz besonderes Stück- sie hat einen nicht unerheblichen Stellenwert in der Geschichte der Fotografie, war dieses Modell doch die erste Kleinbildkamera, die Mitte der 20er Jahre des 20. Jahrhunderts auf den Markt gebracht wurde.
Vorgestellt wurde sie erstmals auf der Leipziger Messe im Jahre 1925. Betrieben wurde sie mit einem 35-mm-Film, der damals auch bei Kinofilmen Verwendung fand. So wurde überhaupt Fotografie als Hobby abseits der Studiofotografie ermöglicht.
Die Leica war meinem Großvater auch während des zweiten Weltkrieges ein zuverlässiger Begleiter- die Reklame für den Kodak Panatomic Film und ein Fotogeschäft in Wien stammt aus den 40er Jahren, als mein Großvater in Wien stationiert war.
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